Stryd-Gespräch mit dem Martin

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avatar Bastian Kraus
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In der heutigen Folge beschäftige ich mich mit dem Martin mit Laufkartoffeln – oder wie man eigentlich dazu sagt: Leistungsmessung beim Laufen!

Ich habe mir neulich nach langer Überlegung und nach langem erfolglosen Leistungsmessen mit dem Garmin HRM jetzt auch einen Stryd Foodpod geholt und möchte euch deswegen zusammen mit dem Martin ein bisschen in das Thema Leistungsmessung beim Laufen einführen und euch so die Grundbegriffe und Grundkonzepte näher bringen.

Shownotes

Erwähnte Läufe

Läufe vom Martin

2 Kommentare

  1. Hi ihr zwei,

    zuerst mal vielen Dank für eure Podcasts im Allgemeinen und diese Folge im Speziellen! Durch den “Was läuft” Podcast bin ich auf diesen hier gestoßen. Corona sei dank hab ich mir jetzt alle bisherigen Folgen dieses Podcast reingezogen.

    Beruflich scheint es bei mir, wie auch bei euch, eine gewisse Prädisposition für das datengetriebene Laufen zu geben. Ich laufe jetzt schon seit einigen Jahren mit dem Stryd und bin von den Daten sehr angetan. Zu Weihnachten habe ich meinen bisherigen Footpod durch die neue Generation mit Windmessung ersetzt. Meine Erfahrungen sind jedoch etwas anders als die Aussage von Martin nahelegt. Der Windwiderstand ist zwar bei meinem Tempo nicht der relevanteste Faktor. Allerdings finde ich die Wattwerte, seit der Luftwiderstand berücksichtigt wird, deutliche passender. Martin hat beschrieben, dass man bergab gar nicht so schnell laufen kann, wie man für das Halten des gewünschten Wattwertes sollte. Dieser Effekt ist unter Berücksichtigung des Luftwiderstandes wesentlich kleiner. Es ist immer noch nicht perfekt, das wird aber wahrscheinlich auch daran liegen, dass die Laufeffizienz sich bei unterschiedlichen Steigungen auch unterscheidet.

    Der größte Schwachpunkt beim Laufen mit Watt ist meiner Meinung nach die immer noch schwache Unterstützung der Uhrenhersteller. Nativ kann zumindest Garmin keine Alarme für strukturierte Lauftrainings auf Basis von Watt. Ich verwende für meine Trainingsplanung FinalSurge (https://www.finalsurge.com). Dort kann ich auch alle Trainings auf Basis von Watt statt Herzfrequenz oder Pace erstellen. Aber wenn ich beim Laufen keine Rückmeldung zum Einhalten der Bereiche bekomme, ist es eben nicht richtig sinnvoll. Permanent auf die Uhr zu starren macht meiner Meinung nach den Lauf kaputt. Ich hoffe, dass die Leute von Stryd mit ihrer Garmin-App diese Lücke schließen und in Zukunft auch Trainings von FinalSurge importieren kann.

    Ich bin echt gespannt auf eure weiteren Erfahrungen mit der Wattmessung und würde mich auch über noch nerdigere Folgen freuen 😉

  2. Hallo Bastian,

    vielen Dank für dein prombtes Berichten über die Skinners! Wir scheinen da einen recht ähnlichen Ansatz zu verfolgen und anscheinend auch ähnliche Probleme damit zu haben. Bei mir sind zur Zeit auch meine Füße -genau gesagt die Muskeln, die den großen Zeh unterstützen- meine persönliche Schwachstelle. Und vermutlich ist es auch bei mir ein “zu schnell, zu viel”. Aber das ist es vermutlich eh immer. Trotzdem habe ich das Gefühl da auf dem richtigen Weg zu sein. Ich hoffe ich komme jetzt noch ohne größere Probleme durch bis ich Ende Mai meinen Halbmarathon laufe und dann werde ich mich verstärkt diesem Problem annehmen, damit es mir nicht beim nächsten strukturierten Trainings-Block wieder um die Ohren fliegt. Ich drücke dir die Daumen, dass du das richte Maß findest!

    Als ich im Sommer letztes Jahr mit Barfußschuhen im Alltag begonnen habe hatte ich auch nach den ersten längeren Strecken Muskelkater in den Füßen. Das hat sich aber schnell gelegt. Dabei ist Asphalt oder Waldboden gar nicht mehr das entscheidende. Nur der Übergang zum sportlichen laufen scheint noch mal ein anderes Ding zu sein.

    Nach deiner Beschreibung reizen mich die Skinners im Moment nicht so sehr. Ich glaube ich komme da mit einer Mischung von Fivefingers, wirklich Barfuß und hoffentlich dann bald Sandalen ganz gut zurecht.

    Freue mich immer wenn dein Podcast erscheint!
    Grüße
    Christian

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